kurzer Abriss der Geschichte des 1. Mai

Im Juli 1889 wurde der 1. Mai vom Internationalen Sozialistenkongress in Paris zum weltweiten Kampftag des Proletariats erklärt. Die damaligen Hauptforderungen waren die Einführung des 8 Stunden-Tages und die internationale Solidarität der ArbeiterInnen aller Länder gegen Krieg und staatliche Unterdrückung.
Dieser Kampf wurde von großen Teilen der ArbeiterInnenklasse als Kampfansage an die herrschende Klasse und als nächster Schritt auf dem Weg in eine Gesellschaft ohne kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung begriffen. Dementsprechend fiel die staatliche Repression gegen die 1. Mai Demonstrationen aus: sie wurden oftmals verboten und waren - teilweise sind sie dies bis heute - Angriffen des Militärs und der Polizei ausgesetzt.
Seit mehr als 115 Jahren steht der 1. Mai für die Interessen der ArbeiterInnen. Er steht für Frieden, den Klassenkampf gegen die Angriffe auf unsere Lebenssituation, die Gleichberechtigung der Geschlechter und für internationale Solidarität. Er steht für den Kampf gegen Faschismus, Rassismus und gegen staatliche Repression. Am 1. Mai bringen wir alle diese Forderungen auf einen Punkt und gehen für eine revolutionäre Perspektive, eine Welt fern von Ausbeutung und Unterdrückung auf die Straße.

 

Bilder vom 1. Mai aus verschiedenen Ländern

(für eine größere Darstellung auf das Bild klicken...)

1896 - Plakat
Plakat von 1896
 1907 - Paris
  1907 in Paris


1929 - Berliner Blutmai
Berlin: Der Blutmai (1929)
  2002 - Tel Aviv
  1. Mai 2002 in Tel Aviv

2005 - Leipzig
Der 1. Mai 2005 in Leipzig
  2006 - Berlin Spontandemo
  Spontandemo in Berlin zum 1. Mai 2006

2006 - Mexiko
Versammlung der EZLN zum 1. Mai
in Mexiko
  2007 - Istanbul
  Der 1. Mai 2007 in Istanbul

  

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